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A-Z der schwedischen Natur

Schweden ist weit bekannt für seine Natur, die einer der wichtigsten Gründe für ausländische Besucher ist, nach Schweden zu kommen. Um Ihnen einen Einblick in die schwedische Natur und typische Bezeichnungen für die lokale Flora und Fauna zu geben, haben wir einen kleinen A-Z Guide der schwedischen Natur erstellt.

Angeln 
Das Angeln ist in Schweden sehr beliebt. Dabei ist das Fischen auf dem Meer sowie an den fünf großen Seen Vänern, Vättern, Storsjön, Hjälmaren und Mälaren frei. Für alle anderen Seen und Wasserläufe benötigt man eine Angelkarte, die man oft im lokalen Tourismusbüro oder auf dem Campingplatz erwerben kann. Es gibt sogar eine Schweden-Angelkarte, die es Ihnen erlaubt, an mehr als 800 Stellen in mehr als 40 Gemeinden des Landes zu angeln.

Bären 
In Schweden leben heute ungefähr 3.000 Bären – vor allem in der Nordhälfte des Landes, aber manchmal finden die Tiere ihren Weg auch in südlichere Gefilde. Es ist sehr schwer, einen Bären im Wald zu entdecken, so dass es auch nur selten vorkommt, dass Menschen auf die scheuen Tiere stoßen. Die sicherste Art, schwedische Bären zu beobachten, ist der Besuch eines Tierparks, z. B. des Orsa Bärenparks in der Provinz Dalarna. 


Elche 
Für Besucher aus dem Ausland ist kein Tier so sehr mit Schweden verknüpft wie der Elch. Der König des Waldes ist eine wahre Touristenattraktion. An vielen Orten im Land gibt es mittlerweile Elchparks, wo die Besucher den Tieren ganz nahe kommen und sie manchmal sogar streicheln können. Ein beliebter Elchpark in Westschweden ist z. B. Dalslands Moose Ranch. 

Hjortron
Moltebeeren (hjortron) werden auch das Gold Norrlands genannt, da sie in dieser Region sehr häufig vorkommen und hier auch jeden Sommer die meisten Beeren gepflückt werden. Aus den gelb-orangen Beeren, die eigentlich zu den Steinfrüchten zählen, wird unter anderem Gelee und Marmelade gemacht. Vanilleeis mit Moltebeeren-Gelee ist ein beliebtes Dessert, das jeder Schwedenbesucher einmal kosten sollte.

Inseln  
Entlang der schwedischen Küste gibt es viele Inseln, die an manchen Stellen einen so genannten Schärengarten bilden. Am besten bekannt sind die Schärengärten von Stockholm und Göteborg. Der Stockholmer Schärengarten, der aus mehr als 24.000 Inseln besteht, ist für Besucher leicht zugänglich. Einige Inseln sind sogar per Fähre direkt aus der Innenstadt erreichbar. In den schwedischen Schärengärten gibt es einige Inseln, die bewohnt sind, aber die meisten von ihnen sind unbewohnt. 

Jedermannsrecht 
Das Jedermannsrecht – auf Schwedisch „Allemansrätten“ – ist im schwedischen Grundgesetz verankert und erlaubt es allen, sich frei in der Natur zu bewegen. In groben Zügen bedeutet das, dass sich jeder uneingeschränkt in der Natur bewegen darf, so lange man die Natur und die Tiere, die in ihr leben, auf keine Weise stört. Das Jedermannsrecht gilt allerdings nicht für motorgetriebene Fahrzeuge und das bedeutet, dass man sein Reisemobil nicht mitten im Wald oder auf einer Wiese abstellen darf. 


Kungsleden
Der Kungsleden (Königspfad) ist ein etwa 425 km langer Wanderweg, der durch das schwedische Fjäll, also die Berge im Norden des Landes, führt. Die ersten Streckenabschnitte wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt und seit 1975 schlängelt sich der Pfad von Abisko im Norden bis Hemavan im Süden. Der Kungsleden ist besonders im Sommer sehr beliebt, aber auch im Winter kann man einige Strecken gut bewandern.

Linné  
Carl von Linné (1707-78) war ein großer schwedischer Botaniker und Mediziner, der sich durch sein „Systema naturae“ weltweit einen Namen gemacht hat. Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das bis heute für Pflanzen, Tiere und Mineralien benutzt wird. In Südschweden kann man das småländische Dorf Råshult besuchen, in dem Linné aufgewachsen ist, und in Uppsala, wo Linné viele Jahre gearbeitet hat, lässt sich der Linnégarten (Linnéträdgården) erkunden. 

Mitternachtssonne 
In Nordschweden werden die Tage im Frühling immer länger und heller, bis die Sonne von Ende Juni bis zum Ende des Sommers schließlich gar nicht mehr untergeht. Die Mitternachtssonne lockt ebenso wie das Nordlicht viele Touristen nach Nordschweden. Während des Winterhalbjahres lässt sich dann der umgekehrte Effekt beobachten, d. h. die Sonne steigt nicht mehr über den Horizont und es bleibt auch tagsüber stockdunkel. Dieses Phänomen nennt man Polarnacht.  

Nationalparks
In Schweden gibt es heute 29 Nationalparks. Nach dem Umweltgesetz (miljöbalken) ist der Zweck eines Nationalparks „ein größeres zusammenhängendes Gebiet bestimmter Natur in seinem natürlichen Zustand oder in im Wesentlichen unveränderter Form zu erhalten“. Der Staat ist Eigentümer der Landfläche eines Nationalparks. Schwedens Nationalparks umfassen sowohl das Fjäll und Wälder als auch Nutzflächen und das Meer. Natürlich sind die Nationalparks aber offen für Besucher.  

Polarlicht
Das Polarlicht ist ein Himmelsphänomen, das jeweils am Nord- und Südpol entsteht. Wenn es seinen Ursprung am Nordpol hat, wird es als Nordlicht bezeichnet. Das Nordlicht kann ganz unterschiedlich aussehen, aber oft dominiert die grüne Farbe. Eigentlich leuchtet das Nordlicht in Nordschweden das ganze Jahr über, aber für das menschliche Auge ist es nur in der dunklen Jahreszeit sichtbar, da es sich dann gegen den dunklen Himmel abhebt.


Rentiere 
In Nordschweden leben nur noch so genannte Hausrene, während die wilden Rentiere schon seit dem 19. Jahrhundert ausgestorben sind. Trotz ihrer Bezeichnung laufen sie aber frei in der Natur herum. Seit Jahrtausenden haben sich die Sami der Rentierzucht gewidmet. In freier Natur ist es nicht immer leicht, ein Rentier zu sehen, dafür aber in den schwedischen Tierparks, z. B. in Nordens Ark.

Skogsmulle 
Sehr viele Schweden haben irgendwann in ihrer Kindheit Skogsmulle getroffen – eine Phantasiefigur der schwedischen Freiluftbewegung, die 1957 von ihrem Leiter Gösta Frohm erfunden wurde. Den Geschichten zufolge soll Skogsmulle im Wald leben und den Kindern alles über die Natur und den nachhaltigen Umgang mit ihr beibringen. Noch heute gibt es in ganz Schweden viele Kindergruppen, die nach dem Skogsmulle-Konzept arbeiten. 

Tanz der Kraniche
Jedes Jahr im Frühjahr – meist von Mitte März bis Mitte April – kommen tausende Kraniche an den Hornborga See in der Provinz Västergötland in Westschweden. Hier pausieren manchmal zwischen 10.000 und 15.000 Kraniche gleichzeitig auf ihrem Weg aus dem Süden zu ihren Brutplätzen im Norden, um sich zu paaren. Ihr Paarungstanz ist ein außergewöhnliches Naturschauspiel, das alljährlich tausende Touristen anlockt.

Wandern 
Schweden ist ein absolut perfektes Land zum Wandern: Mit mehr als 400 markierten Wanderwegen ist es ganz einfach, die für jeden individuell passende Tour zu finden. Im Süden gibt es z. B. den Skåneleden, der sich 960 km lang durch die gesamte Landschaft der Provinz Skåne schlängelt. Im Norden befindet sich der meist bekannte Wanderpfad des Landes, der Kungsleden (mehr dazu unter Buchstabe K). 

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